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Stv. Regierungsjagdberater und Forstamtsrat a.D. Walter Vitzthum bei der Erklärung der Wildlandschaft "Wald".

Erfolgreiche Sensibilisierung für Wild-Lebensräume

 

Die Jägervereinigung Dinkelsbühl konnte hinsichtlich der Sensibilisierung für Wild-Lebensräume einen großen Erfolg verzeichnen. Die bereits in den vergangenen Jahren großen Anstrengungen wurden bei der diesjährigen Hegeschau am 28.04.2018 in Wittelshofen bei Weitem übertroffen.

Vorsitzender Werner Ahamer hatte dazu ein Ausstellungs-Konzept entworfen: Nachdem zuletzt eine Wild-Landschaft als Diorama aufgebaut worden war, wurden nun sogar drei Landschaften (Feld, Wald, Wasser) sowie eine weitere Station zur Jagd allgemein (Betrieb, Kultur, Hundeausbildung, Falknerei) mit großer Liebe zum Detail gestaltet. Aufbau, Durchführung und Abbau von Ausstellung und Hegeschau erforderten einen beachtlichen personellen Aufwand. An zwei Vormittagen wurden schließlich 450 Grundschüler aus sechs Grundschulen durch die Ausstellung geführt. Am Nachmittag vor der offiziellen Hegeschau war die Ausstellung zudem für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Resonanz der Besucher und die Darstellung in der Presseberichterstattung waren überwältigend! Die Wahrnehmung von Kindern, Lehrkräften und Eltern zu Jagd und Jägerschaft konnte von verkürzten Auffassungen hin zu einem differenzierteren Blick und sogar zur Anerkennung für das ehrenamtlich Geleistete für Natur- und Artenschutz verändert werden.

Auch die Ehrengäste der Hegeschau, u.a. die Landtagsabgeordneten Manuel Westphal und Volker Bauer, beide selbst Jäger, sowie die Behördenvertreter (LRA, AELF und BaySF), zollten den Durchführenden den gebührenden Respekt und die hoch verdiente Anerkennung. 

MdL Bauer wünschte sich als neuer BJV-Regierungsbezirksvorsitzender von Mittelfranken eine gute Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten beim Schutz der Natur und dem Erhalt des bestehenden Jagdrechts. Gerhard Klingler, Vorsitzender des BJV-Niederwildausschusses, verdeutlichte im Hauptvortrag des Abends anhand von Praxisbeispielen aus seinem eigenen Revier die Notwendigkeit und Bedeutung von Blüh- und Altgrasstreifen in der Feldflur als „Inseln des Lebens“.